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Studientag (Abschlussveranstaltung) am 27. April 2013

Diakonat für die Kirche der Zukunft

am 27. April 2013

von 9.30 bis 17.00 Uhr

in der Kongresshalle Böblingen

 

Download: Flyer zum Studientag 

Studientag am 07. Mai 2011

 

Diakonat: Theologie und soziale Wirklichkeit. 

Theologische und sozialwissenschaftliche Perspektiven auf das kirchliche Amt

am 7. Mai 2011

von 9.00 bis 18.00 Uhr

in der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg

An diesem Tag wurden die biblischen Quellen und die Geschichte des Diakonats daraufhin untersucht, welche Impulse angesichts der aktuellen gesellschaftlichen und kirchlichen Herausforderungen die Weiterentwicklung des Diakonats inspirieren können.

Die Referentinnen und Referenten dieses Tages waren:

  • Prof. Dr. Peter Bubmann: Aktuelle Ämterfragen
  • Prof. Dr. Hans-Joachim Eckstein: Biblische Aspekte
  • Prof. Dr. Annette Noller: Diakonatsgeschichte
  • Prof. Dr. Claudia Schulz / Ellen Eidt: Sozialwissenschaftliche Aspekte

 

Download: Flyer zum Studientag 

Studientag am 23. Januar 2010

Nach etwas mehr als einem Jahr Laufzeit des Projektes "Diakonat - neu gedacht, neu gelebt" waren Projektbeteiligte, Interessierte und externe Expertinnen und Experten zu einer ersten Zwischenbilanz eingeladen. Erste Erfahrungen auf dem Weg zur Profilierung des Diakonats aus der Praxis der Teilprojekte und der begleitenden Forschung wurden an diesem Studientag präsentiert und reflektiert. Weiterführende Impulse für den Diakonat wurden diskutiert.

Flyer zum Studientag [PDF: 1,29 MB]
Anhänge

Auftaktveranstaltung am 11. Oktober 2008

Auftaktveranstaltung des Projektes „Diakonat – neu gedacht, neu gelebt“ in Nürtingen

Die Kirche sucht neue Wege angesichts wachsender Ungleichheit

Ob jemand von Hartz IV und einem Ein-Euro-Job lebt oder sich eine Luxusjacht im Hafen von Saint-Tropez leisten kann, macht ebenso einen Unterschied, wie die Frage, ob die schulische Karriere ohne qualifizierenden Abschluss oder mit dem Abitur endet. Diese Unterschiede bewirken seit dem Beginn der Industrialisierung die soziale Schichtung der Gesellschaft. Hinzu gekommen sind die Unterschiede, die durch Individualisierung und Milieubildung entstehen. Liebhaberinnen des Festivals der Volksmusik werden sich ebenso selten in ein Orgelkonzert verirren wie Death-Metall Fans. Wenn sich diese Ungleichheit angesichts des rasanten gesellschaftlichen Wandels im Zuge der Globalisierung und des demographischen Wandels vergrößert und verfestigt, wenn soziale Risiken wie Arbeitslosigkeit und Pflegebedürftigkeit privatisiert werden und Kinderreichtum zum Armutsrisiko Nummer 1 wird, dann kann und will die Kirche nicht tatenlos zusehen.

Dort, wo Menschen durch soziale Benachteiligung an der gesellschaftlichen und kirchlichen Teilhabe gehindert werden, widerspricht dies dem biblischen Auftrag an alle Christen. Damit auch Menschen, die am Rande stehen vom Evangelium erreicht werden, braucht es die Überschreitung von Schicht- und Milieugrenzen durch die tätige Nächstenliebe und praktische Hilfe. Mit solchen Aufgaben, die Sozialarbeit und Mission miteinander verbinden, wurden schon zur Zeit des Neuen Testamentes Diakoninnen und Diakone beauftragt.

Am Samstag den 11. Oktober sind nun die 16 Teilprojekte offiziell in ihre fünfjährige Praxisphase gestartet. An 16 Orten in unterschiedlichen Arbeitsfeldern von der Schule bis zur ambulanten Pflege und von diakonischer Gemeinwesenarbeit bis zur milieuübergreifenden Glaubensvermittlung soll erprobt werden, wie die aktive Mitgestaltung der gesellschaftlichen Veränderungsprozesse im Geiste der biblischen Botschaft aussehen kann und wie Menschen in ihrer jeweiligen Lebenswelt mit der Botschaft des Evangeliums erreicht werden können.

Verantwortlich für die Teilprojekte sind insgesamt 20 Diakoninnen und Diakone, die mit ihrer pädagogischen und theologischen Qualifikation die notwendigen fachlichen Voraussetzungen für diese anspruchsvollen Aufgaben mitbringen und von der Landeskirche durch Studientage und Beratungsangebote in ihrer Arbeit unterstützt werden.

Den Gottesdienst zum Projektauftakt hat Prälat Prof. Dr. Christian Rose in der Nürtinger Stadtkirche St. Laurentius gehalten. Alle 16 ausgewählten Teilprojekte haben sich an diesem Tag in der Nürtinger Stadthalle K3N mit ihre Ideen präsentiert, wie Kirche und Diakonie die Herausforderungen des gesellschaftlichen Wandels konkret aufnehmen können. Den zentralen Vortrag  hat Dr. Thomas Zippert aus dem nordhessischen Diakoniezentrum Hephata gehalten. Im Mittelpunkt seines Referates, stand die These, dass Diakoninnen und Diakone in Zeiten wachsender Ungleichheit für die Kirche zur Erfüllung ihres diakonisch-missionarische Auftrages unverzichtbar sind. Gerade die Vielfalt der Qualifikationen ermögliche es den Diakoninnen und Diakonen, das Evangelium in Wort und Tat für Menschen in den unterschiedlichsten sozialen Schichten, Milieus und Lebenslagen erfahrbar zu machen. Die vielfach als Schwäche empfundenen Unschärfe der Aufgabenbeschreibungen für das Diakonenamt, sei in einer immer pluraler werdenden Gesellschaft gerade eine zukunftsweisende Stärke.

Im Folgenden finden Sie Texte von der Auftaktveranstaltung als Downloads.

Downloads
Programm zur Auftaktveranstaltung

Programmheft [PDF: 572 KB]
Anhänge

Gottesdienst

Grußwort von Herrn Dekan Waldmann [PDF: 14 KB]
Anhänge

Grußworte aus der Landessynode

Grußwort von Frau Dr. Christel Hausding Präsidentin der 14. Landessynode [PDF: 20KB]
Anhänge

Wort auf den Weg von Pfarrerin Dorothea Gabler - Landessynode Vorsitzende des Theologischen Ausschusses [PDF: 20 KB]
Anhänge

Einführung in die wissenschaftliche Projektbegleitung und Evaluation

Zur wissenschaftlichen Begleitung von Frau Prof. Dr. Annette Noller, Evang. Hochschule Ludwigsburg [PDF: 79 KB]
Anhänge

Wozu Evaluation? von Frau Prof. Dr. Claudia Schulz, Evang. Hochschule Ludwigsburg [PDF: 25 KB]
Anhänge

Vortrag

Vortrag von Herrn Dr. Thomas Zippert [PDF: 138 KB]
Anhänge

Tageslosung
Der HERR, unser Gott, ist gerecht in allen seinen Werken, die er tut.
Daniel 9,14
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