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Zielsetzung

Inhaltlich

  • Neue Erprobungsräume kirchlicher Präsenz im Gemeinwesen fördern
  • Diakonische Herausforderungen im Sozialraum aufgreifen
  • Gemeinwesen orientierte Entwicklungen (z.B. in kommunalen Kooperationen) fördern

Strukturell

  • Anwachsende Pastorationsdichte teilweise kompensieren oder durch Aufgabenverteilung Entlastung bieten
  • Professionsübergreifende Zusammenarbeit weiterentwickeln
  • Unterstützung der Vernetzung von kirchlichen Handlungsfeldern und Flexibilisierung von Dienstaufträgen
  • Erprobung zentraler Anstellungsmodalitäten im Diakonat
  • Attraktive Dienstaufträge ermöglichen 
Rahmenbedingungen
  • Diakonen-Stellenanteile im Umfang von 25% oder 50% werden für einen Zeitraum von 3 oder 5 Jahren vergeben. 
  • Zentrale Anstellung der Diakoninnen und Diakone bei der Landeskirche (bei 50%-Projektstellen)
    • Für zusätzliche, frei finanzierte Stellenanteile wird Kostenersatz an die Landeskirche geleistet
  • Es dürfen keine bestehenden Diakonenstellen damit ersetzt oder gekürzt werden
  • Stelleninhaber müssen Diakon/Diakonin sein, bzw. die Voraussetzungen für eine Berufung erfüllen
  • Regelstellen werden nicht finanziert
  • Die Landeskirche übernimmt im Rahmen der zentralen Anstellung die Personalkosten für die Projektaufträge, sowie Sachkosten für Fortbildung, Reisekosten, ZGASt-Gebühr, Miet- und Mietnebenkosten. Nicht finanziert werden Büroausstattung und sonstige Projektnebenkosten
  • Dienst- und Fachaufsicht verbleiben vor Ort
  • Stelle wird in einem Besetzungsgremium vor Ort besetzt
  • Bewerbung und Anstellung beim Ev. Oberkirchenrat / ggf. vor Ort
Kriterien bei der Vergabe
  • Stelleninhaber muss Diakonin / Diakon sein, bzw. die Voraussetzungen für die Berufung erfüllen 
  • Es dürfen keine bestehenden Diakonenstellen damit verbunden gekürzt werden,  Stellenausweitung möglich und erwünscht
  • Regelstellen werden nicht finanziert 
  • Eine längerfristige berufsbiografische Perspektive für die eingesetzten Diakoninnen und Diakone soll -wenn möglich- aus den oben genannten Zielen des Projekts erkennbar sein
  • Die Projekte müssen mindestens eine der folgenden Zielsetzungen erfüllen:
    • Separierte Handlungsfelder werden übergreifend wahrgenommen und vernetzt
    • Nachhaltigere Wirksamkeit – z.B. durch intensive Zusammenarbeit, strukturelle Veränderung – wird erzielt
    • Die Zusammenarbeit von Kirchengemeinden und Kirchenbezirken, aber auch mit diakonischen und kommunalen Einrichtungen im Sozialraum wird angeregt und gefördert.
    • Eine längerfristige berufsbiographische Perspektive für die eingesetzten Diakoninnen und Diakone soll – wenn möglich – erkennbar sein
Beispiele
  • Diakonisch-missionarisches Engagement der Kirchen und Gemeinden
  • im Blick auf die demografischen Veränderungen werden Konzepte kirchlichen Handelns entwickelt und umgesetzt
  • Sozialdiakonische Herausforderungen werden gestaltet, z.B. Demografie, Arbeit mit Familien, Quartiersentwicklung, „Streetwork Gemeinde“, neue Formen der Kinder- und Jugendarbeit, Zusammenarbeit Gemeinde und Schule, …
Beiratsmitglieder

Frau KRin Feil-Götz  -  Vorsitzende Ref. 2.3

Herr Diakon Berger  -  Projektreferent Ref. 2.3

Herr Diakon Alber  -  Projekt SPI / OKR

Herr Diakon Allmendinger  -  Mitglied der Landessynode

Frau Anacker  -  Zentrale Personalverwaltung / OKR

Herr KR Beck  -  Direktor Zentrum Diakonat

Herr Diakon Häußler  -  ejw Stuttgart

Herr Schuldekan Heuschele  -  Schuldekan Heilbronn/Brackenheim

Frau Kauffmann  -  Verwaltungsstelle Stuttgart

Frau Diakonin Köster  -  Zentrum Diakonat

Frau Mayer  -  Mitglied der Landessynode

Herr KR Ruck  -  Ref. 2.1

Herr Dekan Schultz-Berg  -  Dekan Bad Cannstatt

Frau Diakonin Schütz  -  Zentrum Diakonat

Tageslosung
Wo viel Worte sind, da geht’s ohne Sünde nicht ab; wer aber seine Lippen im Zaum hält, ist klug.
Sprüche 10,19
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