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„Wo evangelisch draufsteht, muss Evangelium erfahrbar werden“

Bildungsdezernent Werner Baur: Kirche will mehr für Ehe und Familie tun 

Am Donnerstag beginnt in Stuttgart die Frühjahrssynode der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Ein Thema wird ein Paket zur Förderung von Ehe und Familie mit einem Volumen von mehr als zwölf Millionen Euro sein. Der Bildungsdezernent der Landeskirche, Oberkirchenrat Werner Baur, sagt im Gespräch, dass es insbesondere bei der Unterstützung von Ehepaaren noch kirchlichen Nachholbedarf gibt.

Die württembergische Landeskirche will Ehen und Familien stärken. Was ist geplant? Wir wollen Menschen in Partnerschaft und Ehe begleiten, Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung stärken, Familie als Verantwortungsgemeinschaft und generationsübergreifende Ressource unterstützen und die Familien stärkenden Unterstützungsstrukturen der Kirche fördern. Da geht es um Evangelische Kindertageseinrichtungen, Familienzentren, Mutter-Kind-Klinken, Unterstützungsangebote der Diakonie zum Beispiel in der Situation der Arbeitslosigkeit von Eltern. Mit den über zwölf Millionen Euro wollen wir keine neuen Organisationen und Strukturen schaffen, sondern innerhalb der bereits vorhandenen das Engagement für Ehen und Familien stärken. Ein besonderer Schwerpunkt muss auf der Sozialraum- und Lebensweltorientierung liegen.

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Das Zentrum Diakonat

Auf dieser Homepage finden Sie Informationen und Ansprechpartner zu den Themen: Berufsgruppen und Arbeitsfelder, Fort- und Weiterbildung, Beratung und Projekte, Aufbauausbildung und Berufsbegleitende Qualifizierung zur Diakonin oder zum Diakon, zum Diakonat in Württemberg sowie Informationen zum Zentrum Diakonat.         

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Neues vom Ev. Männernetzwerk - emnw

Seit Ende April gibt es einen neuen Männerblog im Internet. Unter www.maennersegen.de stehen erste Segensworte für das Männerleben. „Einfach mal reinschauen und vielleicht auch einen Kommentar schreiben. Das Bloggerteam freut sich!"

Alter neu gestalten

Evangelische Landeskirche und Diakonie Württemberg starten neues Projekt

Stuttgart. „Alter neu gestalten – Offene Altenarbeit in der Gemeinde“ lautet der Titel eines neuen Projekts, das die Evangelische Landeskirche in Württemberg gemeinsam mit dem Diakonischen Werk Württemberg durchführt. Kirchengemeinden sollen darin unterstützt werden, ihre Arbeit mit älteren Menschen zu überprüfen und bei Bedarf neu zu gestalten. Das Projekt hat eine Laufzeit von fünf Jahren (2013 bis 2018). weitere Informationen

Link zum Projekt „ Alter neu gestalten – Offene Altenarbeit in der Gemeinde“

Gefängnisseelsorge

„Ich will Gemeinde leben, wo wirklich etwas auf dem Spiel steht“

Susanne Büttner arbeitet als Gefängnisseelsorgerin in der Frauenhaftanstalt Gotteszell in Schwäbisch Gmünd Schwäbisch Gmünd. Schnell hat Susanne Büttner die Schleuse passiert, die in die Justizvollzugsanstalt führt, und den Schlüsselraum betreten. Sie schließt ihr Handy weg und greift zum PNA, dem „Personen-Notrufgerät“. Das sieht aus wie ein Handy aus der Anfangszeit: groß, klobig, schwarz und schwer. Ein Muss für die Bediensteten. „Für die hausinterne Kommunikation“, sagt Susanne Büttner. „Und wenn ich mal Hilfe brauchen sollte, sind schnell Beamte zur Stelle.“ Dafür hat sie das PNA aber noch nie gebraucht. Susanne Büttner (50) ist seit elf Jahren Gefängnisseelsorgerin in der Justizvollzugsanstalt Gotteszell in Schwäbisch Gmünd. Ein Frauengefängnis mit rund 300 Insassinnen. Vorbei geht’s an Schule, Verwaltungstrakt und Kindertagesstätte, in der Jungen und Mädchen bis zu einem Alter von drei Jahren betreut werden. Auch Kinder von Bediensteten besuchen diese Einrichtung. Ihr gegenüber liegt ein Barockbau, das frühere Kloster der Dominikanerinnen. Heute fertigen Gefangene darin Taschen für Lemonfish, eine Kultmarke.

Angelika Klingel ist Kuratorin bei der Elly-Heuss-Knapp Stiftung in Berlin

Angelika Klingel, Geschäftsführerin der Evangelischen Mütterkurheime in Württemberg. e.V., wurde zur Kuratorin bei der Elly-Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerks Berlin, gewählt. Das Kuratorium ist das entscheidende Organ der Stiftung. Das ehrenamtlich arbeitende Kuratorium liegt nach dem Willen der Stifterin Elly Heuss-Knapp, der Frau des ersten Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland Theodor Heuss, in der Verantwortung von Frauen. Im Kuratorium sitzen Vertreterinnen der fünf Trägerverbände sowie bis zu fünf Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die ihre jeweiligen Kompetenzen in den Dienst des Müttergenesungswerkes stellen.

Tageslosung
Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des HERRN!
Psalm 113,3
© Evangelische Landeskirche in Württemberg