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Dienstrechtliche Besonderheiten

Beurlaubungen und Freistellungen

Das Pfarrergesetz sieht die Möglichkeit einer Beurlaubung aus persönlichen Gründen vor (§§ 69 u. 71 PfDG.EKD). Sollten Sie einen Antrag auf Beurlaubung in Betracht ziehen, nehmen Sie bitte rechtzeitig Kontakt mit Referat 3.1 auf, dann können wir den Zeitrahmen so wie die dienst- und stellenrechtlichen Folgen im Vorfeld besprechen. Über einen Antrag auf Beurlaubung entscheidet das Kollegium des Oberkirchenrats.

Für Aufgaben außerhalb des landeskirchlichen Pfarrdienstes können Pfarrerinnen und Pfarrer freigestellt werden  (§ 22 WürttPfG zu § 70 PfDG.EKD). Möchten Sie sich auf Pfarrstellen außerhalb der Landeskirche oder bei selbstständigen kirchlichen Werken und Einrichtungen bewerben, nehmen Sie bitte ebenfalls im Vorfeld Kontakt mit Referat 3.1 auf.  Das ist auch deshalb  wichtig, damit die Modalitäten vor der geplanten Freistellung geplant werden können. Den Antrag auf Freistellung muss die Einrichtung stellen, zu der hin freigestellt werden soll. Über eine Freistellung im Falle der Wahl entscheidet ebenfalls das Kollegium des Oberkirchenrats.

Die Länge der Freistellungen im kirchlichen Interesse orientiert sich in der Regel an der Länge der Amtszeit auf einer Sonderpfarrstelle (10 Jahre).

Nebentätigkeiten im Pfarrdienst (§§ 63-67, 73 PfDG.EKD)

Nebentätigkeiten dürfen nur ausgeübt werden, wenn diese mit dem Amt und der sorgfältigen Erfüllung der Dienstpflichten vereinbar sind und kirchliche Interessen nicht entgegenstehen. Während einer Beurlaubung oder Elternzeit dürfen Nebentätigkeiten oder eine Erwerbstätigkeit nur ausgeübt werden, soweit sie dem Zweck der Beurlaubung nicht zuwider laufen.

Die Aufnahme bestimmter Neben- oder Erwerbstätigkeiten sind genehmigungs- oder anzeigepflichtig. Bitte stimmen Sie diese mit dem Dienstvorgesetzten und dem Oberkirchenrat ab.

Aus § 3 Nebentätigkeitsverordnung (RS Nr. 645) ergibt sich die generelle Pflicht zur kalenderjährlichen Erklärung über die ausgeübten Nebentätigkeiten sowie der hieraus bezogenen Vergütungen, sofern die Einkünfte aus Neben- oder Erwerbstätigkeiten 4.300 € (Bruttobetrag) übersteigen.

Schwerbehinderung

Die Pfarrervertretung hat eine Vertrauensperson der Schwerbehinderten bestimmt. Die Kontaktdaten der derzeitigen Vertrauensperson sind: Pfarrer Thomas Mann, E-Mail: Thomas.Mann@ev-kirche-stammheim.de,Tel.: 0711 / 69 97 25 12. Er berät Pfarrerinnen und Pfarrer jederzeit.

Wenn Sie dem Oberkirchenrat einen Nachweis über eine Schwerbehinderung vorlegen, senden wir Ihnen gerne Informationen über die Gewährung zusätzlicher Urlaubstage oder einen vorgezogenen Antrag auf Zurruhesetzung zu. Selbstverständlich können Schwerbehinderungen auch im direkten Gespräch mit der Referatsleitung thematisiert werden und selbstverständlich behandeln wir diese Informationen vertraulich.

Kontakt: Freistellungen und Beurlaubungen

Bei Fragen und Rückmeldungen zum Thema wenden Sie sich bitte an

Kontakt: Nebentätigkeiten

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Kontakt: Schwerbehinderung

Bild von Margund Ruoß

Kirchenrätin Margund Ruoß

Referatsleitung

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